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(Dresden): Glasbruch bei AfD Laden

23. – 24. März 2019:

Mehrere Angriffe auf Nazis in der Dresdner Neustadt am Wochenende vom 23. – 24.03.2019

1. Tabakladen Zickler am Bischofsplatz angegriffen (siehe Bild). Warum? Wahrscheinlich weil Hans-Jürgen Zickler Mitbegründer der AfD Dresden, deren Vorsitzender sowie Wahlkampfmanager und Direktkandidat für die sächsische Landtagswahl 2019 ist (siehe https://www.youtube.com/watch?v=AbP2nEMGwQY).

2. „In der Nacht zum Montag haben Unbekannte einen VW-Transporter auf dem Martin-Luther-Platz beschädigt. Die Täter zerstachen die Reifen und schlugen sämtliche Fahrzeugscheiben ein. Da sich am Heck des Transporters ein Reichsadler-Aufkleber befand, schließt die Polizei einen politisch motivierten Hintergrund derzeit nicht aus. Der Sachschaden konnte bisher noch nicht beziffert werden.“ via http://www.dnn.de/Dresden/Polizeiticker/Unbekannte-demolieren-Transporter-mit-Reichsadler-Aufkleber

3. Ein im Hechtviertel geparktes Auto mit dem Aufkleber „Genickschuss für Kinderschänder“ wurde mit Eiern beworfen.

Für nazifreie Kieze – Antifa bleibt handarbeit!

(Leipzig): Farbe gegen Wohnhaus von AfD-Stadtratskandidaten

07. März 2019:

Unbekannte haben das Wohnhaus eines Leipziger AfD-Stadtratskandidaten in Gohlis-Süd angegriffen. In der Nacht zum Donnerstag wurden Fassade, Fenster und Türen mit Farbbomben attackiert. Die Höhe des Schadens ist noch unklar. Polizeisprecher Uwe Voigt bestätigte den Vorfall auf LVZ-Anfrage. Der Staatsschutz prüfe das mögliche Motiv für die Tat. Es wird von einem politischen Hintergrund ausgegangen. Betroffen ist ein 53-jähriger Mann, der nach Angaben der Partei aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden möchte.

„Es ist unfassbar, wie offensichtlich linke Gewalt in Leipzig an Schlagkraft gewinnt“, erklärte AfD-Kreisvorsitzender Siegbert Droese. „Es kann nicht sein, dass Menschen in Leipzig Woche für Woche bedroht werden und zu Schaden kommen, nur weil sie AfD-Mitglieder oder Kandidaten zur Leipziger Kommunalwahl sind.“

Zuletzt war das Auto des Veranstaltungsmanagers Gert Pasemann (67) bei einem Brandanschlag in der Ferdinand-Lassalle-Straße zerstört worden. Pasemann will ebenfalls für die AfD in den Stadtrat einziehen; außerdem hat ihn seine Partei als Kandidat für den Landtag aufgestellt.

(Dresden): Imbisswagen von AfD Unterstützer abgefackelt

21. Februar 2019:

Guten Tag Dirk König,

in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben wir deinen Imbisswagen abgebrannt. In der Presse gibst du dich als Opfer von „linker Gewalt“ und den Umständen, welche dich legitimieren mit der AfD zusammen zu arbeiten. Um dir und allen anderen noch einmal auf die Sprünge zu helfen und aufzuzeigen, dass du nicht erst seit „einer Baustelle“ als Supporter der AfD angesehen werden kannst, hier nochmal einige vergangene Termine:

Am 13.8.18 hielt der Faschist Felix Menzel auf Einladung der AfD Dresden einen Vortrag in deinem Lokal, nachdem kurzfristig die eigentliche Location ausgefallen ist.

Am 1.- 2.9.18 fand das Sommerfest „950 Jahre Löbtau“ statt. Im Rahmen dessen wurde die AfD auf der „Mephisto Wiese“ von dir mit eingeladen um gemeinsam zu feiern.

Zudem haben unsere Beobachtungen ergeben, dass deine Location nach und vor anderen AfD Veranstaltung einen Raum für deren Mitglieder geboten hat und Infrastruktur zur Verfügung gestellt wurde.

Und nicht zuletzt sollte am 21.2.2019 unter dem Motto „Kommunaler Wohnungsbau braucht keine neue Woba“ eine Veranstaltung der AfD stattfinden.

Damit sollte deutlich werden, dass das Mephisto nicht irgendeine arme Kneipe gewesen ist, welche „zufällig ausgewählt“ wurde. Vielmehr handelt es sich um ein festen Bestandteil in der Struktur der Dresdner AfD.

Wir sagen es noch einmal deutlich, gerade im Hinblick auf die Landtagswahlen dieses Jahr, nicht nur jedes Mitglied der AfD wird unseren Hass zu spüren bekommen, sondern auch sämtliche Personen, Supporter_innen oder Strukturen, welche die AfD auf irgendeine Art und Weise unterstützen.

Mit feindlichen Grüßen.

(Borna): Steinwurf auf AfD Büro

20. Februar 2019:

Unbekannte haben die Tür des Bornaer Büros der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) mit einem Stein beschädigt. Der Anschlag auf das Büro in der Grabengasse, der am Mittwoch bemerkt wurde, war der fünfte seiner Art seit dessen Eröffnung im August vergangenen Jahres. Die Polizei beziffert den Schaden auf 1500 Euro.

Fünfter Anschlag seit Eröffnung des AfD-Büros in Borna.

Erst am 15. Februar wurde das Büro mit schwarzer Farbe beschmiert. Auch die Schäden  weiterer früherer Attacken seien noch nicht beseitigt worden, erklärte der stellvertretende AfD-Kreisvorsitzende Jörg Dornau.

(Borna): AfD Büro beschmiert

12. / 13. Februar 2019:

Unbekannte haben am Dienstag oder Mittwoch mit schwarzer Farbe einen Schriftzug in der Größe von etwa 100 Mal 80 Zentimeter an die Fassade des AfD-Parteibüros gesprüht. Zudem beschmierten sie die Fassade des Reichstores des Stadtmuseums Borna mit einem Symbol in der Größe von etwa 80 mal 50 Zentimetern.

(Leipzig): Auto von Gert Pasemann abgefackelt

15. Februar 2019:

In der Nacht zum Freitag, den 15.Februar, brannte in Leipzig das Fahrzeug des Stadtratskandidaten Gert Pasemann.

Seit Anfang 2017 ist er eingeschriebenes AfD-Mitglied und seit Kurzem auch AfD-Spitzenkandidat im Leipziger Wahlkreis 1. Von 1995 bis 1999 saß er für die CDU im Leipziger Stadtrat.

Dass ihm der Schulterschluss mit der AfD viele Feinde beschert, musste er inzwischen entdecken.

Wir müssen uns der Konfrontation mit der AfD annehmen. Uns ist bewusst das wir diese Konfrontation weder an der Wahlurne, noch bei einem Gespräch gewinnen werden. Texte, Diskussionen und Demonstrationen helfen nicht mehr. Es muss praktischer und auch persönlicher werden. Machen wir es der AfD, ihren Mitgliedern, Wähler_innen und auch Sympathisant_innen in den Monaten bis zur Landtagswahl 2019 in Sachsen so unangenehm und teuer wie möglich.

Auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!

(Zittau): Steinwurf auf AfD Büro

13. Februar 2019:

In der Nacht vom 12. zum 13. Februar wurde das Bürgerbüro der AfD-Abgeordneten Silke Grimm in Zittau angegriffen, die Scheibe wurde mit einem Stein zertrümmert. Es entstand Schaden im vierstelligen Bereich.

 

Für die AfD-Landtagsabgeordnete aus der Oberlausitz war dies bereits der 7. Anschlag innerhalb der letzten zwei Jahre auf ihr Bürgerbüro. Zum 3. Mal kam es zu einer zerschlagenen Scheibe.

„Dieser Angriff, wie übrigens jeder Angriff, auf ein Mitglied des Sächsischen Landtages ist feige und absolut inakzeptabel“, erklärt sie in einer Pressemitteilung. Leider zeige die offene Gewalt, dass die politischen Gegner nicht zum Dialog bereit seien und keineswegs eine inhaltliche Auseinandersetzung suchen würden, kritisiert die Politikerin.

Die geringen Aufklärungsquoten – bisher wurde nur ein Täter ermittelt – könne sie nicht nachvollziehen. Der mögliche Täterkreis in Zittau sei überschaubar. „Jede Aktivität von AfD-Mitgliedern wird registriert, aber niemand will bemerken, was der linke Mob in Zittau treibt“, so Grimm.

Die derzeitige Landesregierung würde ihrer Meinung nach zu wenig tun, um den „linken Mob“ in den Griff zu bekommen. Auch in Dresden könne dieser offen und unbehelligt agieren, stellt sie fest. Dort seien innerhalb nur weniger Stunden die niedergelegten Kränze der AfD für die Opfer der Bombennacht vom 13.Februar 1945 zerstört und die Schleifen abgerissen worden.

 

„Ich erwarte von den Ermittlungsbehörden, dass sie die Täter schnell ausfindig machen und nicht nur Schreiben versenden mit dem Hinweis, dass die Ermittlungen eingestellt wurden,“ so die AfD-Politikerin abschließend.

(Leipzig): Auto mit AfD-Werbung brennt

26. Januar 2019:

In Leipzig ist am späten Samstagabend ein Auto in Brand geraten. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten Zeugen das brennende Fahrzeug um 23.18 Uhr im Stadtteil Schleußig entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Der Mercedes hatte demnach im vorderen Bereich Feuer gefangen. Noch bevor die Einsatzkräfte vor Ort waren, hatten die Zeugen die Flammen gelöscht. Das Auto war mit Werbung für die AfD beklebt.

Weil ein politisch motivierter Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne, habe der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen, hieß es von der Polizei. Die Höhe des Schadens ist noch nicht beziffert.

(Freiberg): AfD Büro beschädigt

15. Januar 2019:

Unbekannte haben das Parteibüro der AfD an der Kesselgasse in Freiberg beschädigt. Polizisten hatten auf einer Streife in der Nacht zu Dienstag Beschädigungen an der Schaufensterscheibe sowie an der Scheibe der Eingangstür des Parteibüro bemerkt. Der Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge mehrere tausend Euro.

Es ist ein weiterer Anschlag auf ein Parteibüro der AfD in der Region. Erst vor anderthalb Wochen hat es vor einem Büro der Partei in Döbeln eine Explosion gegeben. Eine unbekannte Substanz sei hochgegangen, sagte ein Polizeisprecher. An dem Haus sowie an einem benachbarten Gebäude wurden dem Sprecher zufolge Scheiben und Türen beschädigt. Zudem soll es Schäden an Fahrzeugen geben. Außerdem habe Werbematerial gebrannt, sagte der Sprecher.

(Leipzig): AfD Veranstaltungsort angegriffen

14. Januar 2019:

Wir haben die Gaststätte „Drei Kastanien“ in der Dammstr. 1, 04229 Leipzig, angegriffen.

Bitumen im Gastraum und die zerstörten Fenster sind die verdiente Quittung für die strukurelle Unterstützung für die faschistische Partei „Alternative für Deutschland“.

Die Gaststätte im Kleingartenverein ist regelmäßig Veranstaltungsort der Leipziger AfD. sie hielten dort mindestens seit Anfang 2017 Stammtische und Vorträge ab. Dabei trat die Partei völlig offen auf, wir können deshalb ausschließen, dass Florian Lehmann, der Betreiber der Gaststätte im Unklaren ist.

Wir sind davon überzeugt, das eine Kooperation mit der faschistischen Partei AfD Konsequenzen haben muss. Jede Gastwirt*in, welche den Rechten ihre Räume öffnet, macht sich mitschuldig am derzeitigen Rechtsruck und seinen Folgen. Und die Folgen sind vor allem für alle von Rassismus betroffenen Menschen, verheerend. Wer sich mit der AfD einlässt, wird Ärger bekommen.

Den Angriff auf die Gaststätte „Drei Kastanien“ versteht sich als einen weiteren militanten Beitrag zur Bekämpfung des im Aufschwung befindlichen Faschismus in der BRD.

Die Nacht in der wir den „Drei Kastanien“ den Besuch abstatteten, ist für die radikale Linke kein irrelevantes Datum. Vor 100 Jahren wurde mit dem Spartakusaufstand der massenhafte Versuch, in Deutschland den Kapitalismus in die Knie zu zwingen, im Blut tausender Revolutionär*innen erstickt. Wir haben sie nicht vergessen und kämpfen auch 100 Jahre später weiter gegen Reaktion und Faschismus.