(Lugau): AfD Büro mit pinker Farbe beschmiert

Unbekannte haben zwischen Samstag und Sonntag (16.12.2018) eine Hauswand des Parteibüros der AfD an der Stollberger Straße beschmiert. Die Täter brachten einen pinken Schriftzug in einer Größe von 2,4 mal 0,6 Metern an. Das teilte die Polizei am Montag mit.

(Mittweida): Scheiben an Parteibüro der AfD beschädigt

(20.11.2018) Das Mittweidaer Parteibüro der AfD in der Rochlitzer Straße ist erneut Ziel eines Anschlages geworden. Laut Polizei hatten sich Unbekannte in der Zeit vom vergangenen Freitag, 12 Uhr bis Montag, 13.45 Uhr vermutlich mit einem Hammer am Büro zu schaffen gemacht. Die Täter beschädigten dabei das Sicherheitsglas der Schaufensterscheibe sowie die Eingangstür. Zudem wurde ein Werbeblatt der Partei angezündet und in den Briefkasten gesteckt. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor. Bereits Anfang Oktober hatten Unbekannte die Fensterscheibe und den Fußweg vor dem Büro mit Schriftzügen beschmiert. Im Februar war das vom Bundestagsabgeordneten Heiko Hessenkemper und Landtagsmitglied Rolf Weigand betriebene Büro bereits Ziel eines Farbanschlags geworden. Eine ganze Serie ähnlicher Attacken hatte es in Mittweida 2015 auf das Büro der damaligen AfD-Landtagsabgeordneten Andrea Kersten gegeben. Kersten ist seit November 2017 Mitglied der Blauen Partei.

(Chemnitz): AfD Büro in Chemnitz mit schwarzer Farbe beschmiert

In der Nacht (04.08.2018) nach dem Gratiskonzert gegen Rechts ist das Parteibüro der Alternative für Deutschland in Chemnitz mit Farbe beschmiert worden. Unbekannte hatten in der Nacht zu Dienstag an der Eingangstür schwarze Farbe angebracht, wie die Polizei mitteilte. Ein Schriftzug war dabei nicht zu erkennen. Die Kosten für die Beseitigung beliefen sich nach Polizeiangaben auf etwa 100 Euro.

(Görlitz): AfD Büro wird gelb und grün beschmiert

Unbekannte Täter haben in der Nacht von Freitag zum Sonnabend (29.12.2018) die Fensterscheiben und die Fassade des AfD-Bürgerbüros an der Berliner Straße in Görlitz beschmutzt. Mittels gelber und grüner Farbe entstanden zwei große Farbflecken und mehrere Farbspritzer, berichtet die Polizei. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf rund 200 Euro.

(Borna): Scheibe von AfD Büro eingeschlagen

Unbekannte haben am Montagmorgen (17.12.2018) das Büro der Alternative für Deutschland (AfD) in Borna angegriffen. Die Täter warfen mit einer Mauerabdeckplatte eine Fensterscheibe ein. Die Scheibe sowie die dazugehörige Fensterbank wurden stark beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

(Borna): AfD Büro durch Ziegelsteinwurf beschädigt

In der Nacht zum Sonnabend (18.08.2018) ist das AfD-Büro in der Bornaer Grabengasse Ziel eines Anschlags geworden. Unbekannte hatten die Geschäftsstelle des AfD-Kreisverbandes mit einem Ziegelstein beschädigt. Eine Scheibe der Eingangstür ging dabei zu Bruch, teilte der Verband mit. Das Büro in Borna war erst am 10. August eröffnet worden.

(Döbeln): Spengstoffanschlag auf AfD Büro

Eine schwere Explosion hat die Döbelner Innenstadt am Donnerstagabend (03.01.2019) gegen 19.20 Uhr erschüttert. Was zunächst nach einem schweren Böllerschlag klang, entpuppte sich als Anschlag auf das Büro der Alternative für Deutschland (AfD) in der Bahnhofstraße 2 in Döbeln.

„Personen kamen bei der Explosion nicht zu Schaden. Das Gebäude mit dem Parteibüro und zwei davor parkende Kleintransporter wurde beschädigt“, sagt dazu Polizeihauptkommissar René Nötzold, der als Außenstellenleiter der Polizeidirektion Chemnitz den Einsatz vor Ort leitet und die 20 eingesetzten Polizeibeamten koordiniert. Die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Döbeln sperrten die Bahnhofstraße am Abend großräumig ab.

Vor dem Gebäude mit der beschädigten Schaufensterscheibe und den beiden Kleinbussen, liegen auch die Einzelteile eines Müllcontainers. „Ob dieser mit der Sprengung zusammenhängt oder nur beschädigt wurde, können wir im Moment noch nicht sagen“, so der Einsatzleiter.

Das Landeskriminalamt wird angefordert und rückt am späten Abend an, um die Ermittlungen aufzunehmen. „Es besteht der Verdacht einer politisch motivierten Straftat“, so der Einsatzleiter.

Die Döbelner Feuerwehr rückte unterdessen mit sechs Fahrzeugen und 21 Kameraden an, um die Einsatzstelle abzusichern und für die Polizeikräfte auszuleuchten.

(Freiberg): Glasbruch bei AfD Büro

Kurz nach dem Jahreswechsel (01.01.2019) erhielt die Polizei Kenntnis von einer Sachbeschädigung am Büro der AfD in der Kesselgasse.

Unbekannte Täter hatten eine Glasscheibe der Eingangstür zerstört, wodurch Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro entstand. Ins Büro gelangten die Täter allerdings nicht. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei wird sich den Ermittlungen annehmen.

(Riesa): Farbe gegen AfD Büro

Gegen das AfD-Büro an der Langen Straße in Riesa ist an Silvester (31.12.2018) eine Farbattacke verübt worden. Teile der Hausfassade, des Gehwegs und der Straße wurden mit lila Farbe bespritzt. Augenscheinlich wurde ein Farbbehälter zur Explosion gebracht.

Bis zu Parteiverantwortlichen war der Vorfall am Neujahrstag zunächst noch nicht vorgedrungen. Von der SZ mit einem Foto vom Ort des Geschehens konfrontiert, sprach der AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter von einer „schrecklichen Sache“. Er rechne mit mehreren Tausend Euro Schaden, so der Parlamentarier, der in den Räumen ein Wahlkreisbüro betreibt.

„Vorbereitende Maßnahmen für Parteitag“

Wer für die Farbattacke veranwortlich ist, ist bisher unbekannt. Für die Tat machte Hütter am Dienstag Personen aus dem linken Spektrum verantwortlich. „Sie wissen, dass wir keine Versicherung haben und Geld für solche Schäden ausgeben müssen, was uns dann für politische Arbeit fehlt.“ Politische Auseinandersetzung über Farbanschläge zu führen sei schlimm, so der Abgeordnete, nach dessen Meinung der Vorfall zu den „ersten vorbereitenden Maßnahmen der linksextremen Szene für den Parteitag“ zählt.

Am zweiten Januar-Wochenende findet in der Riesaer Sachsenarena der Bundesparteitag der AfD statt. Hunderte Delegierte werden erwartet, ebenso wie die gesamte Parteispitze. – Landtagsmitglied Carsten Hütter rechnet damit, dass bis dahin weitere Attacken gegen das Riesaer AfD-Büro folgen. „Ich denke schon, dass die Szene dumm genug ist, an der Stelle weiterzumachen.“ Man habe das in Chemnitz erlebt. Auf Schmierereien seien dort Versuche gefolgt, in Räume der AfD einzudringen. Das wolle man in Riesa aber durch zusätzliche Schutzmaßnahmen verhindern.

Nach der Eröffnung des Riesaer Parteibüros Mitte August 2018 hatte es bereits mehrere Angriffe auf die Räume gegeben, zuletzt Graffiti-Schmierereien Anfang Dezember. Was den jüngsten Vorfall angeht, werde man nun zunächst die Polizei einschalten, so Carsten Hütter, der mit Blick auf das Wahljahr 2019 in Sachsen sagte, Vorkommnisse wie jetzt in Riesa machten ihm große Sorge.